Nach teilweise starken Schneefällen am Sonntag hat sich die Verkehrslage auf den Straßen in Niedersachsen am Montag wieder entspannt. Noch in der Nacht kam es wetterbedingt zu mehreren Unfällen. In Bremerhaven und auf der A27 fuhren die Autofahrer so vorsichtig, dass die Einsatzkräfte nicht ausrücken mussten.
Die Polizeidirektionen Oldenburg und Braunschweig berichteten von jeweils über 110 Unfälle in ihren zuständigen Gebieten. "Das sind deutlich mehr Unfälle als bei trockenen Wetterverhältnissen", sagte ein Sprecher der Polizei Braunschweig. Auffällig sei, dass sich die meisten Unfälle, die im Zusammenhang mit dem Wetter standen, zwischen 18 Uhr und 22 Uhr am Sonntag ereignet hätten. Schwerverletzte habe es nicht gegeben.
Allein in Oldenburg und umzu rückten die Einsatzkräfte am Sonntagabend zu acht Unfällen auf der A28 und A29 aus. Eine 29-jährige Oldenburger überholte in Höhe der Anschlussstelle Neuenkruge und geriet ins Schleudern, als sie wieder einfädeln wollte. Sie kippte mit ihrem Wagen in den Graben. Ersthelfer zogen die Frau aus ihrem Wagen.
Keine Busse in Osnabrück
Auf der Autobahn 28 in Oldenburg kam am Sonntagabend eine Autofahrerin mit ihrem Wagen ins Schleudern. Ihr Auto kippte um. In Osnabrück wurde am Sonntag der Busverkehr eingestellt, laut Polizei fuhren die Busse am Montag wieder. Die Wetter- und Verkehrslage hat sich den Angaben nach am frühen Montagmorgen wieder beruhigt.
Dieser Artikel wurde verfasst von Lili Maffiotte
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Source: FOCUS Online by Nord24.de
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