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Es geht um 120 Millionen Euro - „Wir holen und das Geld zurück“: Aldi Nord prüft Millionen-Rückzahlungen im Familienstreit

Der Familienstreit bei Aldi Nord geht in die nächste Runde: Der Konzern will sich von den Albrecht-Erben 120 Millionen Euro zurückholen. Ob die sich das gefallen lassen ist fraglich, denn jetzt wurde bekannt, dass die Erben bereits im Prozess mit schweren Geschützen gekämpft haben. Sie sollen unter anderem die angebliche Alkoholkrankheit von Berthold Albrecht ins Feld geführt haben.

Aldi Nord lässt juristisch prüfen, ob die Erben des verstorbenen Miteigentümers Berthold Abrecht Millionen-Ausschüttungen aus der Jakobus-Stiftung zurückzahlen müssen. Das berichtete die „Bild am Sonntag“ (BamS). „Wir holen uns das Geld zurück“, heißt es aus dem Unternehmen.

Die Witwe Babette Albrecht und ihre fünf Kinder hatten sich laut „BamS“ nach dem Tod von Berthold Albrecht im November 2012 die Summe von 120 Millionen Euro auszahlen lassen. Die Jakobus-Stiftung ist eine von drei Stiftungen, in der Milliarden-Vermögen des Discounter-Imperiums steckt. Am vergangenen Donnerstag hatten die Erben von Berthold Albrecht vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) Schleswig die Macht in der Jakobus-Stiftung verloren.

Angeblich alkoholkrank: War Berthold Albrecht geschäftsunfähig?

Wie die Zeitung weiter berichtete, reichten die Erben-Anwälte noch kurz vor der Verhandlung am Donnerstag einen Schriftsatz ein, der detailliert die Alkoholkrankheit von Berthold Albrecht beschreibt. Damit wollten sie seine angebliche Geschäftsunfähigkeit belegen, als er am 23. Dezember 2010 die Stiftungssatzung zuungunsten der Familie geändert hatte.

In dem Schriftsatz verlangten die Anwälte „die Einholung eines Gutachtens eines vom Gericht zu bestellenden Sachverständigen, dem die vollständigen Krankenunterlagen zur Verfügung gestellt werden“. Das OVG Schleswig lehnte es jedoch ab, die Geschäftsfähigkeit von Berthold Albrecht zu untersuchen. 

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Source: FOCUS Online by FOCUS

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